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BRIEF AN MEIN
HERRCHEN
Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die
Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!! Noch ein
kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! HURRA!!! Wir fuhren mit dem Wagen und
Du hast am Strassenrand angehalten. Die Türe ging auf und Du hast einen
Stock geworfen! Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen
meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen!! Als ich zurückkam
warst Du nicht mehr da!!!In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,
um Dich zu finden, aber vergebens! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden
und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger. Ein fremder
Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich
mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr. Aber Du bist
nicht gekommen!!!Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN! Du warst es
nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen
Raum es roch nach TOD!! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes
Herrchenich will, Dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens das
Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch
einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn
ich hatte Dich lieb!!! Dein Hund!!!!
Dieser Brief ist in
einer belgischen Zeitung erschienen mit der ausdrücklichen Bitte um
Verbreitung !

Regenbogenbrücke (Verfasser ist leider
nicht bekannt)
An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, den
man die Regenbogenbrücke nennt.Wenn ein Tier stirbt, das eng mit
jemandem zusammengelebt hat, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde,damit
sie laufen und zusammen spielen können. Es gibt eine Menge Futter und
Wasserund Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und
zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder heil und
stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die
Zeit vergeht. Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem
kleinen bißchen; sie vermissen jemanden bestimmtes, jemanden, den sie
zurückgelassen haben.
Sie
alle laufen und spielen aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel
plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind
aufmerksam,der Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner
Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es
schneller und schneller. Noch bist Du wie ein Punkt in der
Unendlichkeit, doch wenn Du und Dein Freundsich dann endlich treffen,
gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Die
glücklichen Küsse regnen über Dein Gesicht, Deine Hände streicheln
wieder über den geliebten Kopf und Du siehst einmal mehr in die treuen
Augen Deines Tieres, die Du lange nicht mehr gesehen, die Du aber
niemlas aus Deinem Herzen gelassen hast.
Dann
geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.
Hoffen wir nicht alle, daß es so ist?

Nachdenkliches
Als
ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte
Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl
durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich
Dein bester Freund. Immer, wenn ich böse war, erhobst Du Deinen
Zeigefinger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du
nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. Mit
meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du
warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff.
Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich
kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich
glaubte, das Leben könnte schöner nicht sein. Gemeinsam machten wir lange
Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich
bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest
Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine
abendliche Rückkehr wartete.Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit
Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen
menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete
Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals
wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du
heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein
"Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen,
versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war
glücklich weil Du glücklich warst.Dann kamen die Menschenbabys, und
ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut
und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine
Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die
meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie
sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der
Liebe". Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich
in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen,
pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben
mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung -
denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit
meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in
ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir
auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit,
da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus
der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten
Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich
hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede
Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue
Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine
Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die
richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit,
da war ich Deine einzige Familie. Ich freute mich über die Autofahrt, bis
wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach
Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß,
Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken
warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder
eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du
musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er
schrie "Nein, Papa! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich
machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade
beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und
Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir
den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband
und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun
habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten
Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden
Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu
finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur ?" Sie
kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden
wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren.
Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig
kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert
hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ... oder ich
hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich
retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das
vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos
gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück
und wartete. Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um
mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem
abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch
und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz
pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein
Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit
abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre
Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede
Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an
meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich
leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen
Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine
Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle
Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich
hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja
so Leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre
Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald einem besseren Ort wäre, wo ich
weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf
mich allein gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen
anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich
ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein
"Wie konntest Du nur ?" nicht ihr gegolten hatte. Du warst es, mein
geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken
und auf Dich warten.Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel
Loyalität zeigen.

Dein Hund
Nichts auf dieser Welt ist uns sicher. Deine eigene Frau
mag Dich verlassen. Deine Kinder mögen sich als undankbar erweisen, trotz
aller Opfer, die Du für sie gebracht hast.Deine besten Freunde, denen
Du jahrelang vertraut hast, können Dich eines Tages betrügen. Du magst
Dein Vermögen verlieren.Dein Ruf, Deine Ehre können in ein Nichts
zerrinnen.Diejenigen, die am meisten vor Dir in die Knie gesunken
sind, werden vielleicht die ersten Steine nach Dir werfen, wenn sie Dich
nicht mehr brauchenDer einzige, absolute uneigennützige Freund, den
der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt hat, ist sein Hund. In der
ärmsten Hütte ist er genau so glücklich wie im größten Palast; bei Dir
will er sein.Der einzige, der Dich nicht betrügt. Wenn Du ein
Bettler bist, bewacht und verehrt er Dich, als wärest Du ein Prinz. Wenn
Du von Haus und Hof vertrieben wirst, wenn sie alle, alle Dich verlassen,
Dein Hund verläßt Dich nicht.Hast Du kein Obdach mehr und mußt im
Freien Schlafen, will er keine andere Belohnung als bei Dir zu
sein. Auch wenn Du verhungern müßtest, bliebe er Dir treu. Er hungert
mit Dir und küßt und leckt die leere Hand, die ihm kein Futter reichen
kann. Solltest Du plötzlich tot umfallen, er weicht nicht von
Dir. Er muß eher erschossen werden, als das er Dich im Stich
ließe. Bist Du dann in der kühlen Erde, und kennt er die Stelle, dort
an Deinem Grab findet man ihn. Er scharrt, als wolle er Dich wieder
ausgraben. Er legt seinen Kopf zwischen die Pfoten und trauert um
Dich,
- er
- Dein Hund!

Für einen Freund
Bis vor kurzem hatte ich einen Hund, den liebte
ich.Hast nichts Böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute
hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an. Warst Begleiter
mir und Freund auf den Streifen in der Nacht, alle Ausbildungen und
Prüfung mit Bravour hast du gemacht.Doch des Menschen blinder Haß hat
vor dir nicht Halt gemacht. Wie oft hast im Einsatz du, eines Menschen
Leb' gerettet, bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht
geklettert,das verschollne Kind gewittert und nach Haus zurück
gebracht.Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen, hast
deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen, allen
Menschen hast vertraut.Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein
Tod durch Gift, von des Hundehassers Hand, Opfer einer Hexenjagd in
diesem so verirrten Land. Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden
voller Glück, seh dich laufen, seh dich toben mit deinen Freunden groß und
klein,jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich
wein'.Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück,
doch ich bleib allein hier unten, bleibe ohne dich zurück.Denk an
unsere schönen Zeiten gern erinnere ich mich zurück.
Für
einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem
Lande hingerichtet werden

Man hat mir meinen Hund
genommen
Man hat mir meinen Hund genommen! In der Nacht sind
sie gekommen -sagten, dass er bissig sei und sie von der
Polizei.
Er tat niemand
was zuleide, schlief sogar in meinem Bett,war der Letzte meiner
Freunde und zu Allen ganz ganz nett.
Im Sommer hat
es angefangen. Die anderen Kinder sind gegangen,durften nicht mehr
zu mir gehen, mich zum Spielen nicht mehr sehen.
Frag ich die
Großen dann: "Warum?" Sind sie vor Traurigkeit ganz stumm. Mein Hund
hat die falsche Rasse,ist jetzt in der Kampfhundklasse.
Ach mein Kummer
ist so riesig und der Schmerz, der ist so groß! Und ich frag mich
immer wieder: "Was ist bloß in Deutschland los?"
Ihre Augen sind
wie Seen und sie sind von Tränen blind. Ach, sie können's nicht
verstehen - nicht nur, weil sie Kinder sind!
Ihre Augen sind
wie Seen und sie sind von Tränen blind! Und ich frag mich immer
wieder:"Wo führt DAS nur hin, mein Kind?"
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